Worauf bei einem Anbieterwechsel für Strom oder Gas geachtet werden sollte
Erst prüfen, dann unterschreiben!
Zum Jahreswechsel steigen meist die Preise für Strom und Gas. Wer Kosten sparen möchte, kann nun über einen Anbieterwechsel nachdenken. Zunächst sollte der Verbraucher anhand aktueller Rechnungen den bisherigen Strom- oder Gasverbrauch in seinem Tarif sowie die dafür anfallenden Kosten ermitteln, rät die D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Mit Hilfe eines Tarifrechners im Internet lässt sich der günstigste Lieferant für den angegebenen Verbrauch leicht bestimmen. Nach dem Ausfüllen eines Wechselantrages beim neuen Anbieter kümmert sich dieser um alle weiteren Formalitäten, einschließlich der Kündigung des alten Vertrages. Technische Änderungen sind für den Wechsel nicht erforderlich. Ein mögliches Versorgungsloch wird durch die gesetzliche Pflicht des örtlichen Anbieters vermieden, immer eine Grundversorgung zu gewährleisten. Vor einem Lieferantenwechsel sollte man allerdings die Vertragsbedingungen und AGB der Anbieter genau prüfen. Wichtig sind dabei besonders die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist. Vermieden werden sollten größere Vorauszahlungen für einen längeren Zeitraum. Vor allem die Auszahlung von Neukunden- oder Wechselboni ist meist an Bedingungen gekoppelt.
Ein weiterer Vorteil für Wechselfreudige: Ab April 2012 wird der Strom- und Gasanbieterwechsel verbraucherfreundlicher gestaltet: Ein Lieferantenwechsel nach fristgerechter Kündigung darf bald nur noch drei statt sechs Wochen dauern. Und: Der neue Liefervertrag kann zukünftig an jedem beliebigen Werktag beginnen.
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