Die. Mittelbayerische Ausstellung auf dem Volksfestplatz ist auch in der 23. Auflage fest in der Region verwurzelt. Bis zum Dienstag Abend kamen rund 35.000 Besucher auf das Gelände, etwa 2.000 weniger als vor zwei Jahren. Ein Umstand, den Ausstellungsleiter Heinrich Sandner vor allem den sommerlichen Temperaturen am Eröffnungswochenende zuschreibt. „In unseren Gesprächen bekommen wir immer wieder gesagt, dass die miba gut zu Ingolstadt passt“, so Sandner.
Entsprechend positiv ist auch das Fazit der Aussteller. Ulrich Pöpsel vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord, das auf der miba einen Stand zum Thema Einbruchssicherung und Suchtprävention betreibt, ist vom Interesse der Besucher überrascht: „Bereits im Vorfeld der miba hatte ich einen Ingolstadt ausführlich über den Einbruchsschutz informiert. Dieser Mann hat uns auf der miba besucht und sich bedankt“, so Pöpsel.)
„Durch die nach dem Gespräch eingeleiteten Sicherungsmaßnahmen konnte zwischenzeitlich ein Einbruchsversuch abgewehrt werden. Dieses Thema ist auch bei den Besuchern hochaktuell.“
Auch die so genannte „Rauschbrille“, die einen übermäßigen Alkoholkonsum simuliert sorgt bei manchem Besucher für einen „Aha-Effekt“.
Einen Rausch der ganz anderen Art bietet die Firma sports unlimited im Freigelände. Beim „house running“ geht es an Seilen gesichert 16 Meter mit dem Gesicht nach unten der Erde entgegen. „Ein Erlebnis, das Adrenalin pur verspricht“, so Veranstalter Stefan Roos.
Bis gestern ließen sich über 200 Besucher auf dieses waghalsige Spektakel ein, das auf der miba zum Nulltarif angeboten wird. Die Sicherheit wird bei dieser Attraktion natürlich groß geschreiben. Laut Roos können man an das Seil auch einen Elefanten dranhängen.
Markus Spiess vom Ingolstädter funpark ist für die Stadtwerke in „Mission E-Mobilität“ unterwegs. „Elektrofahräder und vor allem auch die Segways stehen hoch im Kurs“ Allein am Sonntag gab es über 450 Probefahrten mit dem Segway.“
Das Thema E-Mobilität ist bei den Besuchern angekommen. Über 40% der Besucher begrüßen ausdrücklich diese Sonderschau – und das durch alle Altersschichten hindurch. Die älteste Segway-Fahrerin zählte stolze 80 Lenze.
Dass ein Besuch der miba in der Region eine beliebte Attraktion ist, beweist die Umfrage unter den Besuchern: Für fast 90 Prozent hat sich der Besuch der miba gelohnt, rund 75% wollen in zwei Jahren auf alle Fälle wiederkommen.
Die miba 2011 dauert noch bis zum kommenden Sonntag. Die Ausstellung ist täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.










