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Mittwoch, 23 Mai 2012

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Qualitätsmanagement-Auszeichnung für private Schule

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SIS Swiss International School Ingolstadt ist “Committed to Excellence”

Die SIS Swiss International School in Ingolstadt hat das Zertifikat «Committed to Excellence» (C2E) der European Foundation for Quality Management (EFQM) erhalten. Mit der Auszeichnung, die von der „Deutschen Gesellschaft für Qualität“ (DGQ) vergeben wurde, wurden die Schulstandorte der SIS Swiss International School in Stuttgart-Fellbach, Friedrichshafen und Ingolstadt für drei Projekte zur Qualitätssicherung und -verbesserung gewürdigt, die sie in einem Zeitrahmen von etwa neun Monaten realisiert hatten.

„Nachdem unsere ‚große Schwester’, die SIS-Schulen in der Schweiz mit aktuell sieben Standorten, schon im letzten Jahr das Zertifikat C2E erreicht hat, machten wir uns im Frühjahr 2010 auf den Weg zu Excellence – obwohl unsere Schulen eigentlich noch in den Kinderschuhen stecken“, so Annette Krieger, Geschäftsführerin der SIS Swiss International School gemeinnützige GmbH.

Die SIS Swiss International Schools in Deutschland sind bilinguale Ganztagsschulen und vereinen die Kindergarten, Grundschule und Gymnasium unter einem Dach. Die SIS Swiss International School in Ingolstadt wurde 2008/09 eröffnet. Gesellschafter der SIS-Schulen sind die KlettGruppe aus Stuttgart und die Kalaidos  Bildungsgruppe Schweiz. 

 

Projekte in den Bereichen „Kundenzufriedenheit“ und „Prozesse“

Die Kalaidos Gruppe fordert von allen ihren Unternehmen das „Commitment to Excellence“, das mit einer Prüfung durch die „European Foundation for Quality Management“ (EFQM) bzw. deren deutsche Tochter „Deutsche Gesellschaft für Qualität“ (DGQ) verbunden ist – eine Herausforderung für die jungen SIS-Schulen, zugleich aber auch eine große Chance. Eine Selbstbewertung der SIS Fellbach im Frühjahr 2010 ergab Verbesserungsbedarf vor allem in den Bereichen „Kundenbezogene Ergebnisse“ sowie „Prozesse“. Und so wurden drei Verbesserungsprojekte initiiert, von denen alle gegenwärtigen und auch künftigen Standorte profitieren sollen: In einem Projekt entstand ein Administrationshandbuch für den Bereich Kundenvertragswesen und Debitorenmanagement. Eine zweite Projektgruppe erarbeitete ein Instrumentarium für die Mitarbeiterentwicklung von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitern, eine dritte entwickelte ein System zur Erfassung der  Kundenzufriedenheit und führte eine Elternbefragung an allen Schulen durch.


Validierung als Abschluss und Auftakt

Die Validierung durch die DGQ-Assessorin Maria Maier aus Luzern bildete den festlichen Abschluss der Projektarbeit und zugleich den Auftakt für weiteres kontinuierliches Engagement für die Qualität der SIS-Schulen und –Kindergärten. Das Feedback durch eine außenstehende Person war für die Beteiligten überaus wertvoll: „Besonders gut hat mir gefallen, dass der Blick auf den Prozess gelenkt wurde. Oft ist man zu sehr auf das Ergebnis fixiert und vergisst darüber, dass man nur dann ein gutes Ergebnis erreichen kann, wenn der Weg dahin entsprechend gestaltet wird“, äußerte sich Ann-Christin Werner, Projekt- und Prozessmanagerin bei  der SIS. Und auch Schulleiterin der SIS Ingolstadt, Elfriede Bussolera, zeigte sich zufrieden: „Wir haben wieder viel gelernt, denn wesentliche Arbeitsbereiche konnten in dem EFQM-Prozess effizienter und reibungsloser gestaltet werden. Und für den Aufbau einer Schule gilt: Lernen ist die Grundvoraussetzung, um besser zu  werden!“

Nun gilt es nur noch, in der Schule einen geeigneten Platz für die EFQM-Urkunde zu finden – aber ausruhen möchte sich die SIS auf ihren Lorbeeren natürlich  keineswegs: Die nächsten Projekte und Entwicklungen sind schon in Arbeit.
Alle Informationen auch unter www.swissinternationalschool.de

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