Stehend v. l. Karin Tittel (IHK München/Obb.), Dr. Hartwig von Bülow (HWK München/Obb.), Dr. Uwe Koser (AUDI AG), Landrat Anton Knapp, Prof. Harald Pechlaner (KU Eichstätt-Ingolstadt) sitzend: Georg, Karl, Wolfgang und Walter Jägle (Jägle Verkehrsbetriebe GmbH)
Am 4. April nahmen zahlreiche Unternehmer und Vertreter von Kammern und Kommunen an der 3. NetzWerkStatt-Innovation in Eichstätt bei der Jägle Verkehrsbetriebe GmbH teil. Dabei stellten die Brüder Karl und Walter Jägle zusammen mit dem Zentrum für Entrepreneurship an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ihre erfolgreiche Kooperation zur Untersuchung von Kundebindungspotentialen in der Mobilitätswirtschaft vor. Als Vertreter der Handwerkskammer für München und Oberbayern informierte Dr. Hartwig von Bülow im Anschluss über finanzielle Fördermöglichkeiten der öffentlichen Hand für kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere das Modell der Innovationsgutscheine, um innovative Ideen von den ersten Skizzen bis zur Markteinführung zu bringen. Unter den Teilnehmern des Abends war auch Landrat Anton Knapp, der im Anschluss die Bedeutung solcher Vernetzungsveranstaltungen für die Entwicklung des regionalen Wirtschaftsraums hervorhob.
Die Veranstaltungsreihe NetzWerkStatt-Innovation wurde im Rahmen des Projekts Innovationsoffensive von der Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt zusammen mit den beiden Kammern, den Hochschulen und den Wirtschaftsförderern der Region ins Leben gerufen. Ziel ist die stärkere Vernetzung der kleinen und mittelständischen Unternehmen mit den wissenschaftlichen Einrichtungen. Über die Darstellung erfolgreicher Kooperationen und Gemeinschaftsprojekte von Unternehmen und den Hochschulen in der Region soll das Potential des Innovationsraums IngolStadtLandPlus offen gelegt werden. Hierfür werden nicht nur Inhalte und Aufbau erfolgreicher Beispiele gezeigt, sondern auch Fördermöglichkeiten und Anlaufstellen für Beratung und Vernetzung näher gebracht. Die NetzWerkStatt-Innovation verschafft den Unternehmen Zugang zu Erkenntnissen und Fortschritten, die nur im wissenschaftlichen Kontext entstehen können. Der Universität und der Hochschule wiederum bieten sie Einblicke in unternehmerische Herausforderungen und Prozesse.
Die Teilnehmer in Eichstätt waren sich bei dem nachfolgenden Gedankenaustausch in lockerer Runde darüber einig, dass Veranstaltungen wie die NetzWerkStatt-Innovation als Schaufenster für erfolgreiche Kooperationsbeispiele zwischen Wissenschaft und Wirtschaft den Zugang von Mittelständlern zur Wissenschaft erleichtern, und der Wissenschaft einen tieferen Einblick in die Leistungsfähigkeit der hiesigen Betriebe und Unternehmen ermöglicht. Man darf auf die nächsten Veranstaltungen gespannt sein.










