Die Deutsche Bank Ingolstadt zog Bilanz: 2010 war ein außergewöhnliches Jahr, nicht nur, weil es so erfolgreich verlaufen ist.
„Die Kunden lassen sich seit Lehmann verstärkt beraten und informieren sich internsiver,“ erklärte Klaus R. Decker, Leiter des Investment & FinanzCenters der Deutschen Bank in Ingolstadt beim Pressegespräch zur Jahresbilanz 2010. Der Kunde will fundiert informiert werden und kommt nicht selten mit Vorabinformationen zum Beratungsgespräch – eine Folge der Bankenkrise nach der Lehmann Pleite. „Wir informieren detailliert über Chancen, Risiken und Kosten von Finanzprodukten und prüfen permanent, welchen Nutzen unsere Kunden von einem Angebot haben. Dies wird in Ingolstadt positiv aufgenommen und stärkt das Vertrauen in die Deutsche Bank“, so Decker. 2010 war für ihn und seine Mitarbeiter ein außergewöhnliches Jahr – nicht nur, weil es geschäftlich „rund lief“. Die Deutsche Bank engagierte sich sozial und die Mitarbeiter halfen tatkräftig mit, als der Donaustrand im Ingolstädter Konradviertel eingeweiht wurde. Die 50-Jahr Feier war ein gesellschaftlicher Höhepunkt im zurück liegenden Jahr und die Auszeichnung für höchste Kundenzufriedenheit macht auch den „Boss“ sichtlich zufrieden. Wenn dann auch noch die Zahlen stimmen – umso besser: Die Zahlen der Privat- und Geschäftskunden konnte auf dem hohen Niveau der Vorjahre gehalten werden und liegt bei ca. 25 000. Das Geschäftsvolumen beträgt zum Jahresende 490 Mio Euro. Sehr gefragt sind Immobilien: Das Baufinanzierungsvolumen in Ingolstadt belief sich auf 116 Mio Euro, das sind 4,1 Prozent mehr als im Jahr 2009.Der Mittelstand ist auf Wachstumskurs
Erfreuliche Entwicklungen konnte auch Stephan Hemmerich, Mitglied der Geschäftsleitung Region Bayern Süd vermelden: in seinen Zuständigkeitsbereich fallen die Mittelständler von München bis Beilngries. Der Mittelstand befinde sich auf Wachstumskurs, so Hemmerich. „Wir spüren wieder mehr Zuversicht bei den Unternehmen in der Region. Dies zeigt sich in der Investitionsneigung sowie der Bereitschaft, Neuland zu betreten.“ Vor allem drei Themen spielten bei den Firmenkunden der Deutschen Bank eine wichtige Rolle: Finanzierungssicherheit, Absicherungsstrategien und die Internationalisierung. Während der Wirtschafts- und Finanzkrise habe es bei der Deutschen Bank keine Kreditklemme gegeben, so Hemmerich. Und Ende des Jahres waren bundesweit noch 17 Millarden Euro an offenen Kreditlinien vorhanden.










