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Mittwoch, 23 Mai 2012

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Die miba wird wild!

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Der Wald und seine Wildtiere bilden ein Schwerpunktthema bei der miba 2011.

Ein Waldspaziergang? Und das in einer Ausstellungshalle der Mittelbayerischen Ausstellung, kurz miba? Das geht. Es geht richtig gut, denn Halle Nummer 14 ist in diesem Jahr dem Thema „Wald“ gewidmet. Ein Grund dafür ist das „Internationale Jahr der Wälder“, das die Vereinten Nationen für 2011 ausgerufen haben.

„Die globale aber auch lokale Bedeutung der Wälder soll ins Bewußtsein gerufen werden,“ so Michael Strixner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt. „Waldkulturerbe“ lautet das Motto in Deutschland und so kommt der Wald auf die miba. Mit all seinen Facetten. Dafür sorgt zum einen der Gemeinschaftsstand der Bayerischen Forstverwaltung, der Forstbetriebsgemeinschaft Eichstätt und der Waldbesitzervereinigung Altmannstein und Umgebung. Hier wird über die verantwortungsvolle Nutzung der Wälder informiert, die Bedeutung des Baustoffes Holz erläutert, es gibt Floßbauaktionen für Kinder und vieles mehr.

 Doch was wäre der Wald ohne seine natürlichen Bewohner?

Peter Smischek, Vorsitzender der Kreisgruppe Ingolstadt des Jadschutz- und Jägerevereins, erläuterte im Rahmen der miba-Pressekonferenz mit dem Themenschwerpunkt „Wald“, was den Besucher ebenfalls in Halle 14 erwartet. „Wir werden eine Art Waldkindergarten aufbauen und wollen damit zeigen, was sich im Wald bewegt. Es geht um die Unterschiedlichkeit der Tiere, z.B. wer frißt wen und warum.“ Ratespiele, Geschichten, aber auch Präparate und gegenstände zum Anfassen und „Er-Riechen“ ergänzen das Angebot. „Wollen die Kinder für die Natur begeistern! Gerade für die Stadtkinder, die heute z.B. kein Kaninchen vom Hasen unterscheiden können, ist das eine gute Gelegenheit“, so Smischek. „Wir möchten den Kindern beibringen, sehend durch den Wald zu laufen!“ Und damit ein bißchen Wissen mit nach Hause genommen werden kann, erhalten die kleinen miba-Besucher Wild-Bestimmungstabellen oder Malbücher.

 Mit dem Pony auf der miba

Vor der Halle 14 wird es richtig „tierisch“: Renate Schnell vom Reitstall am Keltentor in Manching bringt mehrere Ponys mit auf die Mittelbayerische Ausstellung.„Wir möchten, dass die Kinder an die Tiere richtig heran geführt werden. Sie dürfen alles machen - vom Streicheln und Putzen bis zum Füttern.“ So lernen die Kinder auf spielerische Weise den verantwortungsvollen Umgang mit einem Tier.

Aporops Tier: traditionell herrscht tierisches Leben in Halle 2b. Hier sind die Geflügel- und Kaninchenzüchter zu Gast – samt ihren Tieren natürlich. Und das Schöne daran: der Besucher kann sich – ebenso wie die meisten Tiere – in der Halle frei bewegen. Ohne Zäune oder Glaswände. „Wir werden wieder einen Kückenschlupf präsentieren, es wird Zwergschafe geben, Tauben, Hühner und natürlich als Mittelpunkt der Anlage einen großen Koi-Karpfen Teich,“ erklärt Geflügel- und Kaninchenzüchter Jean Söder, der sich auf der miba seit vielen Jahren um die wohl lebendigste Halle der Ausstellung kümmert. Zu den „Stammgästen“ zählen dabei die Kindergärten aus Ingolstadt und Umgebung, die auch dieses mal wieder eingeladen wurden, um plüschigen Kaninchen oder frisch geschlüpften Kücken näher zu kommen. 2011 kommt mit der Halle 14 ja noch einweiterer Anziehungspunkt für die jüngsten Besucher dazu. Es gibt also jede menge zu tun, zu erleben und zu bestaunen.

„Wir wollen unsere Besucher nicht erziehen, aber wir wollen Wissen vermitteln, begeistern und dazu animieren, sich mit dem Thema Wald und Natur zu beschäftigen,“ so miba-Organisator Heinrich Sandner. Und Michael Strixner ergänzt im Hinblick auf die Kinder: „Die Botschaft muss lauten: geht raus zum Spielen!“

Die miba 2011 findet vom 9. - 17. April auf dem Ingolstädter Festplatz statt. Infos unter www.miba-online.de

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