Eine Verleih- und Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrräder von Franken bis in die Hallertau soll den regionalen Tourismus beleben.
"Jeder redet vom Elektroauto, das aber noch lange nicht sereinreif ist. Im Gegensatz dazu sind e-Bikes technisch ausgereift," erklärte Christoph Würflein, der Leiter des Infozentrums Naturpark Altmühltal beim Tourismusempfang in Eichstätt. Und weil gerade das Thema Radwandern für den Tourismus in der Region eine enorme Bedeutung hat, hilft das e-Bike bei der Erschließung weiterer Kunden. "Rund die Hälfte unserer Gäste zwischen 50 und 70 Jahren fahren Rad. Wenn diese Gruppe nun älter wird, dann können sie mit dem e-Bike trotzdem ihrem Hobby weiter nachgehen," so Würflein. Auch Radfahrer mit Handicap wie Arthrose, MS oder anderen Beeinträchtigungen bekommen durch die elektronische Unterstützung die Möglichkeit, an Ausflügen etc. teilzunehmen. "Hinzu kommt eine bessere Ausnutzung der Radwege auf den höher gelegenen Flächen."
Das e-Bike soll deshalb Einzug halten in den Tourismus - und das über die Grenzen des Naturparks hinaus. Ein eigenes Netz an Verleihern und Ladestationen ist deswegen in Planung: "Dieses Netz reicht von der Tourismusregion Romantisches Franken und das fränkische Seenland bis in die Hallertau und umfasst damit auch die IRMA Region."










