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Mittwoch, 23 Mai 2012

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"Da geht noch was!"

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cityarcaden

Verhandlungen mit drei potentiellen Mietern und geplante optische Veränderungen - In den City Arcaden läuft es rund, wie ein Gespräch mit Centermanagerin Sandra Kolder bestätigt.

Als im letzten Jahr das Management der City Arcaden von Immobilien Zieglmeier übernommen wurde, waren die Hoffnungen groß. Das Einkaufscenter in der Innenstadt stand sowohl bei den Mietern, als auch bei den Kunden nicht gerade ganz oben auf der Liste. Die Geschäfte (mit Ausnahme der Buchhandlung Thalia) waren zu klein, zu unbekannt, zu austauschbar. Als die neue Managerin Sandra Kolder im Sommer verkündete, dass eine große Spielwaren-Kette das gesamte obere Stockwerk übernehmen würde, waren die Erwartungen dementsprechend hoch. Unsere Zeitung fragte bei Sandra Kolder nach dem aktuellen Stand.

Inzwischen verkauft "Spiele Max" seit gut vier Monaten in Ingolstadt Spielwaren aller Art. "Die Eröffnung war ein Traum und das Weihnachtsgeschäft lief hervorragend," weiß die Centermanagerin. Allerdings müssten die "schwächeren Monate", die jetzt kommen, zeigen, wie gut das Spielwarengeschäft bereits etabliert ist.

Doch der Aufwärtstrend bei den City Arcaden hält, wie es scheint, weiter an. So eröffneten im ersten Obergeschoss Ende November das Brautmodengeschäft "D.L. Moda", "Die Seifenblase", wo es Badezusätze und Cremes zu kaufen gibt sowie im Dezember "Focus Hören", ein Hörgeräte-Fachgeschäft. Kolder berichtet von einem "guten Anlaufen" des Geschäftsbetriebs, natürlich auch dank Weihnachten.

"Von Ausruhen kann aber keine Rede sein", schmunzelt Kolder, die bereits mit drei weiteren potentiellen Mietern im Gespräch ist. Die Interessenten aus dem Bereichen "Food", "Schmuck" und "Kleidung" würden ihre Geschäfte im Erdgeschoss beziehen. Allerdings hält sich Kolder noch zurück: "Solange die Tinte nicht unter dem Vertrag ist, muss man vorsichtig sein." Eine Idee, die Kolder im Interview mit unserer Zeitung im August äußerte, hat sich allerdings zerschlagen: So wird es wohl kein Restaurant in den City Arcaden geben.

Aber auch an anderen "Baustellen" wird in den City Arcaden gearbeitet. So wird sich Kolder nächste Woche mit Ingolstädter Künstlern treffen, die das Center verschönern sollen: "Wir wollen die optische Attraktivität steigern und prüfen, was zum Beispiel mit Licht möglich ist," so Sandra Kolder und schmunzelt: "Da geht noch was!"

Gerade die Neuakquise von Mietern gestalte sich momentan aber mitunter schwierig, verrät die gebürtige Krefelderin. Grund hierfür sei die Westpark-Erweiterung: "Viele Interessenten halten sich deshalb zurück oder sind dorthin abgewandert." (tm)

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