Das "Aquamarin" und die Mittelschule Gaimersheim werden an eine Fernwärmeleitung angeschlossen.
Au dem Bild v. l. n. r.: Michael Bergmeister; Andreas Bergmeister, Bauherr der Biogasanlage; Hubert Stockmeier, Geschäftsführer Stadtwerke Ingolstadt Netze GmbH; Andrea Mickel, Bürgermeisterin Gaimersheim; Matthias Bolle, Geschäftsführer Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH; Andreas Lederle, Prokurist reginova GmbH
Mit dem Spatenstich zum Bau einer Fernwärmeleitung in Gaimersheim haben die Stadtwerke Ingolstadt ein weiteres umweltschonendes Projekt gestartet. Auf dem landwirtschaftlichen Anwesen von Andreas Bergmeister entsteht eine Biogasanlage, die im Frühjahr 2011 in Betrieb gehen soll. Sie wird für etwa 450 Haushalte Strom erzeugen. Energiespender werden Gülle, Mais und Gras sein. Durch die Technik der umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplung wird gleichzeitig auch Wärme erzeugt. Diese wird über die neue Fernwärmeleitung für das Freizeitbad „Aquamarin“ sowie für die Mittelschule Gaimersheim genutzt. Pro Jahr rechnen die Stadtwerke mit einer Wärmeauskopplung von 1.500 bis 2.000 Megawattstunden. Die Investitionen für Leitungsbau und Einbindung in technische Anlagen betragen rund 300.000 Euro. Die Fernwärmeleitung wird ca. 1.200 Meter lang sein.
Positive Effekte des Projektes sind neben einer CO2-Einsparung von zirka 2.000 Tonnen pro Jahr auch die verbleibende Wertschöpfung aus Energieerzeugung und -verwertung in der Region.










