Wie die schweizer Illustrierte Blick meldet, fordern die französischen Gewerkschaften CGT, CFDT und CFE-CGC, die belgische ABVV-FGTB sowie die englische Unite und die Schweizer Unia in einem gemeinsamen Aufruf vom Dienstag die Banken von Petroplus auf, die für die Aufrechterhaltung der Produktion erforderlichen Geldmittel zur Verfügung zu stellen.
Vom Überleben des Unternehmens hänge, so die Gewerkschaften, nicht weniger als die Zukunft der europäischen Petrochemiebranche ab, heisst es in einer Mitteilung der Arbeitnehmerorganisationen. Wenn die Zahl der Raffinerien in Europa abnähme, müssten immer mehr Fertigprodukte importiert werden. Deren Produktion entspräche aber nicht den europäischen Umwelt- und Sicherheitsstandards.
Unterdessen mehren sich Spekulationen über den Einstieg eines Geldgebers aus China oder Russland.
Während bei drei Raffinerien des Konzerns die Stilllegung unmittelbar bevorsteht, scheint es in Ingolstadt noch weiter zu gehen.
Mittwoch, 23 Mai 2012
Aktualisiert:07:56:52 AM GMT
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