Sabine Kistler (links) und Anke Meyer-Grashorn zu Gast beim Woman's Business Club Ingolstadt
Warum wagen wir im Privaten und zaudern im Job - wild@work kontra brave@büro
Das klingt wild und gefährlich und lockte eine Menge weibliche Gäste in das Museum für Konkrete Kunst zum zweiten Treffen des im Februar gegründeten WOMAN´s Business Clubs Ingolstadt.
Mit Deutschlands Koryphäen für Ungewöhnliches Sabine Kistler (Schauspielterin) und Anke Meyer-Grashorn (Innovations-Expertin) präsentierte Monika Thoma (WBC Ingolstadt) doppelte Frauenpower an einem kreativen Ort.
Trotz gegensätzlicher Ausbildung und Orientierung haben sich die beiden Referentinnen für ihre gemeinsame Arbeit gefunden und beweisen damit, dass gerade Menschen die scheinbar nicht zusammen passen, sehr erfolgreich arbeiten können.
In ihrem mitreißenden Vortrag fordern Sabine Kistler und Anke Meyer-Grashorn auf, vor allem Mut zu haben, sich zu trauen, anders zu sein und die eigene Persönlichkeit dem beruflichen Umfeld zuzumuten sowie Ideen gekonnt zu präsentieren und voranzutreiben.
Kreativität ist die wichtigste Führungsqualität und empfiehlt unkonventionelle Ansichten zu äußern. „Die Maske der Perfektion ist anstrengend und gefährlich“ so Meyer-Grashorn,
„Mut ist, wenn man Angst hat und es trotzdem macht“.
Mit der Aufgabe Widersprüche zuzulassen, auch mal schwach und faul sein zu dürfen und sich auf das Bauchgefühl zu verlassen, wollen die Referentinnen nicht nur motivieren sondern auch helfen zum „Ich“ zurückzukehren. Es gilt vor allem, die Parallelwelten zwischen Privatleben und Job abzubauen und immer dieselbe Person zu bleiben und dabei Leidenschaft, Verrücktheit, Träume, Wünsche sowie Überzeugungen raus zu lassen.
Die Aufforderung sich beim abschließenden Mini-Workshop selbstkritisch bei wild@work oder mehr bei brave@büro zu positionieren brachte Dynamik in die Gruppe und forderte die einzelnen Teilnehmerinnen auf, mit der eigenen Parallelwelt abzuschließen und endlich „wild“ zu werden. (py)










