Der Erste Bevollmächtigte Johann Horn (links) und der Zweite Bevollmächtigte Bernhard Stiedl, setzen in der IG Metall Verwaltungsstelle Ingolstadt ein Zeichen für "Respekt" - Kein Platz für Rassismus".
IG Metall setzt Zeichen: "Respekt! - Kein Platz für Rassismus"
Am Arbeitsplatz kommt täglich eine Vielzahl von Menschen zusammen mit unterschiedlichen sozialen, politischen und religiösen Hintergründen. Die IG Metall Ingolstadt will deshalb ein Zeichen setzen für Solidarität, Würde, Anerkennung und Respekt. „Diese Werte sind nach unserer Auffassung Maßstab des Handelns in den Betrieben und in der Politik. Wir wollen einen respektvollen Umgang auf allen Hierarchiestufen, sowohl bei den Mitarbeitern untereinander, als auch von Vorgesetzten gegenüber ihren Mitarbeitern und damit natürlich auch gegenüber ihren Leistungen“, so der Erste Bevollmächtigte Johann Horn, bei der Präsentation des Kooperationsprojekt mit der Initiative "Respekt! - Kein Platz für Rassismus" am 5. Juli 2011 im Gewerkschaftshaus.
„Im laufenden Jahr möchten wir mit dieser Initiative engagierte Mitglieder gewinnen, die sich in den Betrieben für das Thema einsetzen“, ergänzte der Zweite Bevollmächtigte Bernhard Stiedl. Mit Aktionen und Diskussionen will die IG Metall das Bewusstsein für eine Kultur der Achtung, der Anerkennung und der Toleranz gegenüber anderen schaffen. Die Initiative "Respekt! - Kein Platz für Rassismus" setzt sich für mehr Respekt und Toleranz in der Gesellschaft ein. Unterstützt wird die Initiative von zahlreichen prominenten und engagierten Personen aus Sport, Kultur, Film und Fernsehen. Mit dabei sind beispielsweise der Comedian Bülent Ceylan, die Starköchin Sarah Wiener, der Fußballtrainer Jürgen Klopp und viele andere.
"Respekt! - Kein Platz für Rassismus", so lautet die Botschaft auf dem Metall-Schild der Initiative. Ziel der IG Metall ist es, in einem ersten Schritt viele aktive Mitglieder, Vertrauensleute und Betriebsräte zu gewinnen, die dieses Schild öffentlichkeitswirksam in ihren Betrieben anbringen. In möglichst vielen Betrieben sollen die Belegschaften für die Botschaft "Respekt!" nachhaltig sensibilisiert und zum Nachdenken und Handeln durch die Schildanbringung aufgefordert werden, so Johann Horn. Bei diesen Aktionen sind auch die Arbeitgeber ausdrücklich zur Beteiligung aufgefordert, schließlich handelt es sich um Ziele, die von beiden Seiten gleichermaßen zu vertreten sind.










