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Mittwoch, 23 Mai 2012

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Büro-Typen: Heribert Fastenmeier

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„Ich mag keine Vorhänge. Mir ist die Verbindung zum Tageslicht und zur Natur sehr wichtig.“

 

 

Auf diesen Blick nach draußen besteht Heribert Fastenmeier, der Geschäftsführer der Klinikum Ingolstadt GmbH. Nicht nur, dass er so immer eine Verbindung zur Außenwelt hat - es ist für ihn auch eine Sache der Transparenz. „Man wird ja auch von draußen gesehen!“ Deswegen finden Besprechungen nicht nur in seinem Büro oder in den großen Konferenzräumen des Klinikums statt, sondern auch im „Glashaus“.  Das befindet sich direkt neben Fastenmeiers Büro und ist - im Gegensatz zu seinem Schreibtisch -  komplett technikfrei. Hier soll nichts und niemand die Besprechung stören. Und klingelt doch einmal ein Handy, dann wandert „zur Strafe“ ein kleiner Geldbetrag in ein Sparschwein. An der Wand des „Glashauses“ hängt ein großes Kunstwerk von Christian Seybold, das in dessen unverwechselbaren Stil übrigens das Klinikum darstellt. Heribert Fastenmeier mag die Kunst, ganz besonders die Ingolstädter Künstler. „Ich habe ein besonderes Faible für den Lenz Kraus,“ erklärt er.

Für den Klinikums-Geschäftsführer beginnt der Tag früh: zwischen 6 Uhr und 6.30 Uhr begibt er sich an seinen Schreibtisch. Spätestens um 18 Uhr ist das auch der Ort, an dem er sich wieder einfinden sollte, denn dann werden die Akten und die Post abgearbeitet, die sich im Laufe des Tages angesammelt haben. „Ich versuche dann so gegen 20.30 Uhr das Büro zu verlassen.“ Den einzigen Luxus, der er sich hier gönnt, ist ein großer FlachBildschirm. „Ich bin sehr gut elektronisch aufgestellt,“ erklärt er. Herzstück ist der Laptop, der auch als mobiles Büro dient und ohne den Heribert Fastenmeier nur ein halber Mensch wäre. „Ich arbeite überall und stehe dazu, dass ich ein Workoholic bin,“ gibt er offen zu. Die Arbeit tut ihm offensichtlich gut, denn seit 30 Jahren war der Geschäftsführer des größten Krankenhauses in der Region nicht einen Tag krank (was in seinem Job ja fast schon geschäftsschädigend ist). (ma)

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