Etwa hundert Millionen Euro an öffentlichen Geldern von Bund, Land und Stadt sind seit den 70er Jahren in Ingolstadt für Sanierungsmaßnahmen aufgewendet worden.
(stz) Ingolstadt war vor rund vierzig Jahren eine der ersten Städte, die mit Hilfe dieser Städtebauförderung und auf Grundlage des damaligen Altstadtentwicklungsplans begann, Gebäude zu erneuern und zu sanieren und die Infrastruktur im Altstadtbereich zu verbessern.
Der städtische Anteil an diesen Mitteln beträgt 37 Millionen Euro – nachdem ursprünglich die Mittel zu je einem Drittel von Bund, Land und Stadt kamen, tragen seit den 90er Jahren Bund und Land sechzig Prozent, die Städte vierzig Prozent.
Verbaut wurden rund 600 bis 800 Millionen Euro in der Altstadt, denn erfahrungsgemäß ziehen öffentliche Finanzhilfen etwa das sechs- bis achtfache an Investitionen privater und anderer Träger nach sich. Dass dies zu sicht- und spürbaren Verbesserungen in der Bausubstanz geführt hat, ist in der Altstadt auf Schritt und Tritt zu sehen. Dazu trug auch das Leerstandsmanagement bei, das in den letzten Jahren so intensiv betrieben wurde, und ohne die finanziellen Anreize der Städtebauförderung so nicht umzusetzen gewesen wäre.
Insgesamt hat die Stadt Ingolstadt, 23 Sanierungsgebiete seit 1975 ausgewiesen. Teilweise liegen sie außerhalb der Altstadt, wie das sogenannte Prinzen- und das Komponistenviertel oder das Gebiet um die Regensburger Straße.










