Das Klinikum Ingolstadt hat das imedON-Zertifikat für eine moderne und patientenfreundliche Website erhalten. Und nicht nur das...
Auf dem Foto: Das Team der Stabsstelle Presse/PR des Klinikums Ingolstadt, Gabriel D`Amuri (rechts), Bora Treder (2. von links), Ralf Fährmann (links), Pressesprecher Joschi Haunsperger und seine Stellvertreterin Claudia Meyer freuen sich über die zwei prestigeträchtigen Auszeichnungen für die Webseite des Gesundheitszentrums an der Krumenauerstraße.
„Das Netz der unbegrenzten Möglichkeiten“, wird das Internet immer wieder genannt. Kaum ein größeres Unternehmen ist heute nicht mehr im Internet präsent – das gilt auch für Krankenhäuser. Aber um in der Flut aus Bits und Bytes in dem globalen Datennetz erfolgreich zu sein, reicht es nicht mehr, nur präsent zu sein, sondern es gilt auch, Qualität zu bieten. Gerade medizinische Informationen korrekt, gut verständlich, aktuell, informativ und interessant aufzubereiten, ist dabei immer wieder eine Herausforderung – die das Klinikum Ingolstadt gerne annimmt. Das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus legt seit Jahren großen Wert auf einen professionellen Internetauftritt und stellt sich dabei auch immer wieder dem kritischen Auge renommierter Fachjurys – in diesem Jahr erneut mit großem Erfolg: Das Klinikum hat aktuell das imedON-Zertifikat für eine moderne und patientenfreundliche Website erhalten. Und damit nicht genug: Nach dem siebten Platz im vergangenen Jahr kam die Netzpräsenz des Klinikums nun beim großen Award „Deutschlands beste Klinik-Website“ sogar auf den fünften Platz unter den zahlreichen Bewerbern.
Wie bekannt und renommiert dieser Preis inzwischen ist, zeigt alleine die beeindruckende Teilnehmerzahl: Waren es 2009 noch gut 400 Teilnehmer, so reichten in diesem Jahr bereits 497 Krankenhäuser ihre Bewerbungen ein. Trotz der Rekordbeteiligung konnte das Klinikum seine hervorragende Platzierung aus dem letzten Jahr noch einmal verbessern, kam mit dem fünften Platz unter die besten ein Prozent der eingereichten deutschen Klinik-Websites und erhielt damit wieder einmal Bestnoten von einer fachkundigen Jury für seine Öffentlichkeitsarbeit. Das wurde nun zudem durch die erfolgreiche „imedON“-Zertifizierung bestätigt. Das vom Heidelberger Institut für Medizinmarketing und dem Pharmakonzern Novartis initiierte Zertifikat wird besonders modern und transparent gestalteten, vor allem aber patientenfreundlichen Internetseiten verliehen.
„Ein tolles Ergebnis. Wir sind froh, dass unsere Internetseite als so informativ und vor allem patientenfreundlich eingestuft wurde“, sagt Joschi Haunsperger, der Pressesprecher des Klinikums, der als Leiter der Stabsstelle Presse/PR auch für die Internetpräsenz des Schwerpunktkrankenhauses verantwortlich ist. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir die tolle Platzierung aus dem letzten Jahr noch einmal übertreffen würden können – zumal das Internet sich permanent verändert. Die Internetseiten der Krankenhäuser haben sich in den letzten Jahren insgesamt erheblich verbessert. Wer da mithalten will, muss sich ständig weiterentwickeln.“
Das haben er, seine rechte Hand Claudia Meyer und ihr gesamtes Team in den letzten Jahren offenbar sehr gut hinbekommen, denn die jüngsten Auszeichnungen sind längst kein Einzelfall: In den vergangenen Jahren hat die Stabsstelle Presse/PR des Klinikums immer wieder Preise für ihre Öffentlichkeitsarbeit und den Internetauftritt des Klinikums bekommen. Die neuerliche Auszeichnung als eine der besten Internetseiten von Krankenhäusern in Deutschland durch die fachkundige Jury aber zählt sicher zu den renommiertesten Preisen, besonders, was Online-Öffentlichkeitsarbeit und -Marketing im Klinikbereich angeht.
Nur knapp das „Treppchen“ verpasst
Denn der Award „Deutschlands beste Klinik-Website“ hat sich längst zu einem großen Wettbewerb entwickelt, an dem inzwischen bereits jedes vierte Krankenhaus in Deutschland teilnimmt. Um die Sieger zu küren, wurde ein mehrmonatiges Bewertungsverfahren durchgeführt, das die Webseiten aller Teilnehmer durchlaufen mussten, ehe die Jurymitglieder ihre Entscheidungen trafen. Die Jury setzt sich aus Vertretern der Patientenseite, der Wissenschaften und Medien zusammen, etwa dem Bund zur Förderung Sehbehinderter, dem Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. oder dem Ärztlichen Leiter am Deutschen Zentrum für Medizinmarketing. Unter den Top Ten wählten die Juroren schließlich die Gewinner aus. Beurteilt wurden unter anderem Inhalt, Design, Struktur oder Barrierefreiheit, also die Frage, inwieweit Menschen mit Behinderungen die Seiten nutzen können.
Die Top Ten liest sich dabei wie ein Querschnitt durch die bundesdeutsche Krankenhauslandschaft. Den ersten Preis konnte in diesem Jahr das Klinikum Dritter Orden in München für sich verbuchen. Die EuromedClinic Fürth landete vor dem Klinikum Essen-Mitte auf dem zweiten Platz. Auf den vierten Platz kamen die Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken Ludwigshafen. Dann aber folgte bereits der Internetauftritt des Klinikums Ingolstadt, der sich damit vor namhaften Anbietern wie den Helios-Kliniken oder dem St. Marienkrankenhaus in Hamburg platzierte und letztlich nur knapp das „Treppchen“ verpasste. Denn am Ende entscheiden Nuancen über die Vergabe der Spitzenplätze.
Professionelle Kommunikation für Spitzenmedizin
Das Ergebnis zeigt auch, dass ein Internetauftritt völlig unabhängig von der Art und Größe des Krankenhauses und seiner Eigenheiten ist und dass es eine verallgemeinerbare Qualität und bestimmte Ansprüche an die Präsenz im Internet gibt. Denn es geht um medizinisch interessierte Menschen, die aktuelle oder potenzielle Patienten sind und eine geeignete Klinik für sich oder kranke Angehörige suchen oder sich einfach nur informieren und vor Krankheiten schützen wollen. Dabei kann es leicht passieren, dass Patienten von einer schlechten Webseite auf ein schlechtes Krankenhaus schließen, wie auch das Heidelberger Institut für Medizinmarketing bestätigt. „Dass wir im Klinikum in vielen Bereichen Spitzenmedizin bieten, wissen wir“, sagt Haunsperger. „Das wollen wir aber auch in einer ebenso hohen Qualität kommunizieren. Deshalb sind solche Auszeichnungen für uns wichtige Gradmesser.“
Das gute Abschneiden des Klinikums bei dem renommierten Award wird nun zudem flankiert durch das „imedON-Zertifikat“. Das Ziel der Initiative liegt nach eigenen Angaben darin, den Krankenhäusern Möglichkeiten zur Erstellung einer guten Webseite aufzuzeigen und sie bei der Optimierung ihrer Internetseiten zu unterstützen und so insgesamt eine hohe Qualität der Krankenhauswebseiten zu erreichen. Im Rahmen einer intensiven Prüfung werden die Webseiten der Bewerber eingehend nach den Kriterien des Heidelberger Instituts für Medizinmarketing, das aus der Forschungsgruppe „Marketing in der Medizin“ der Universität Heidelberg hervorgegangen ist, analysiert. Dabei wird etwa überprüft, ob die Patienten der Website genau entnehmen können, welche medizinischen Leistungen in der Klinik angeboten werden, ob diese laienverständlich erklärt werden, ob zum Beispiel Ansprechpartner genannt werden und ob die Seiten attraktiv, transparent und barrierefrei gestaltet sind.
Patientenfreundlichkeit im Fokus
„Die Informationen müssen möglichst verständlich und interessant aufbereitet sein“, sagt Claudia Meyer. „Unser Anspruch ist es, all unseren Nutzern eine möglichst gut verständliche, informative und attraktive Internetseite zu bieten.“ Das Klinikum setzt daher darauf, für verschiedene Zielgruppen wie Patienten und Angehörige, aber auch Einweiser und interessierte Mediziner bis hin zu Bewerbern und anderen Interessensgruppen unterschiedliche Themen in verschiedener Weise und Informationstiefe und in unterschiedlichen Rubriken und Kanälen anzubieten. Auch multimediale Inhalte sind dabei gefragt: Neben Texten und Bildern gibt es per Podcast auch Video- und Audioinhalte zum Abrufen und Download auf der Internetpräsenz des Klinikums. „Wir wollen für alle unsere Nutzer die richtigen Informationen liefern und klar strukturierte Inhalte bieten“, sagt Haunsperger. Die Informationen sind daher in eine Vielzahl von Kategorien gegliedert, in denen Kliniken, Krankheiten und Behandlungsmethoden, aber auch andere Inhalte bis hin zum Chefarzt-Interview, einem Klinikfilm oder Baby-Fotos zum Bestellen oder dem animierten Klinikumsmaskottchen „Klini“ zu finden sind.
Auch im kommenden Jahr wird es wieder eine Neuauflage des Awards „Deutschlands beste Klinik-Website“ geben. Ob das Klinikum dann auch wieder auf den vorderen Plätzen landen kann, wird sich zeigen. „Schon zwei Jahre hintereinander die Top Ten unter so vielen großen und renommierten Kliniken zu erreichen, ist ein großer Erfolg“, sagt Haunsperger. „Aber wir arbeiten weiter daran, uns zu verbessern, und zwar nicht um Preise zu gewinnen, sondern vor allem, um eine informative und patientenfreundliche Website auf dem neuesten Stand zu bieten“, sagt der Pressesprecher. „Deshalb stellen wir uns immer wieder dem Wettbewerb.“










