Veranstaltung am Montag, den 13. Dezember 2010, um 17:00 Uhr im Gewerkschaftshaus Ingolstadt, Sitzungszimmer der IG Metall, Paradeplatz 9 in 85049 Ingolstadt. Ingolstadt im Sommer 2010.
Eine gute Ausbildung sichert die Zukunft für Auszubildende und ist deshalb einer der entscheidenden Standortfaktoren für Bayern. Trotzdem suchten Jugendliche in der Region Ingolstadt noch letztes Jahr eine Lehrstelle. Das Recht auf freie Berufswahl blieb auf der Strecke und viele bekamen keinen Ausbildungsplatz. 2003 klaffte erstmals eine Ausbildungsplatzlücke in Ingolstadt auf. Es gab mehr Schulabgänger als Ausbildungsplätze! Nach den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit herrscht in vielen Industriezweigen Bayerns Facharbeitermangel. Trotzdem bilden nur noch rund 30 Prozent der bayerischen Betriebe aus.
Die IG Metall-Jugend hat die Ausbildungsplatzsituation in Ingolstadt unter die Lupe genommen. Wie ist die Ausbildungsplatzsituation in Ingolstadt? Wie sind die Zukunftsaussichten und wo gibt es Ausbildungsmöglichkeiten? Ausbildung zahlt sich für Betriebe und Auszubildende aus: Im Durchschnitt erwirtschaftet jede(r) Auszubildende für seinen/ihren Betrieb während der Ausbildung einen Großteil der Ausbildungskosten selbst. Und jede(r) ausgebildete Facharbeiter(in) ist ein langfristiger Gewinn für den Betrieb.
Die beste betriebliche Ausbildung: Die Ausbildungsqualität entscheidet darüber, wie Jugendliche und Betriebe von der Ausbildung profitieren. Inzwischen bemühen sich die Betriebe wieder um Auszubildende und konkurrieren miteinander um den besten Azubi.
Die IG Metall-Jugend hat in der letzten Tarifrunde für Jugendliche ein gutes Tarifergebnis erzielt und für Auszubildende eine zwölfmonatige Übernahme nach der Ausbildung durchgesetzt. Während der Übernahmephase kann die Zeit durch Qualifizierungsmaßnahmen und Fortbildungen sogar verlängert werden.
Über die IG Metall-Jugend in Ingolstadt: Sie ist mit 6.000 jugendlichen Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation in Ingolstadt. Im Ortsjugendausschuss der IG Metall vertreten die gewählten Jugendlichen aus den Betrieben unserer Region ihre Ziele in Industrie und Handwerk, sowie in der Metall-, Holz-, Elektro-, Kunststoff-, Textil- und Bekleidungsbranche. Ziele der IG Metall-Jugend sind u. a. Übernahme nach der Ausbildung, Verbesserung des Ausbildungsangebotes, existenzsichernde Ausbildungsvergütungen, Verbesserung der Lernbedingungen in Berufsschulen und Betrieben. Über 90 Prozent der Auszubildenden in metallverarbeitenden Berufen sind in der Jugendorganisation der Ingolstädter IG Metall organisiert.










