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Montag, 21 Mai 2012

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Deutsche Bank-Studie: Drei von vier Deutschen wollen Eigenheim zur Altersvorsorge

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Altersvorsorge wichtigster Grund für Immobilienerwerb / Hindernisse sind überschätzter Eigenkapitalbedarf und Angst vor Erwerbslosigkeit / neun von zehn Befragten ist persönliche Beratung wichtig.

Die Deutschen bauen fürs Alter. In einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Bank nennen 76 Prozent der Befragten die Altersvorsorge als wichtigsten Grund für den Erwerb einer eigenen Immobilie. Aber die Mehrheit traut sich die Finanzierung nicht zu: 68 Prozent sehen fehlendes Eigenkapital als Hürde, 62 Prozent haben Angst vor Erwerbslosigkeit. Günstige Konditionen machen Finanzierung interessant Mehr als die Hälfte der Deutschen (58 Prozent) wollen ins eigene Heim.

Neben der Altersvorsorge hat der Erwerb von Wohneigentum vor allem wirtschaftliche Gründe. Zwei Drittel (67 Prozent) halten eine Immobilienfinanzierung auf Dauer für günstiger als Mietzahlungen. „Zusätzliche Motivation schafft das aktuell niedrige Zinsniveau“, erklärt Klaus Decker, verantwortlich für Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank in Ingolstadt.Für 60 Prozent der Befragten sind die günstigen Konditionen ein weiterer Grund, jetzt eine Immobilie zu finanzieren. „Auch in Ingolstadt spüren wir eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen“, so Decker.

Hindernisse: überschätzter Eigenkapitalbedarf und Angst vor Erwerbslosigkeit: Dennoch traut sich mehr als die Hälfte der Deutschen eine Finanzierung nicht zu. Für zwei von drei Deutschen (68 Prozent) ist fehlendes Eigenkapital das Hauptargument gegen den Erwerb einer Immobilie. Die Hälfte der Befragten (50 Prozent) schätzt den Eigenkapitalbedarf jedoch zu hoch ein. Statt der erwarteten 25 Prozent oder mehr gelten in der Branche 20 Prozent als Faustregel. Aus Angst vor Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit würden zwei Drittel der Befragten (62 Prozent) sich gegen eine Immobilie entscheiden. 56 Prozent wünschen sich genügend Flexibilität, um bei Bedarf die Tilgung aussetzen zu können.

Eigenheimkäufer setzen auf persönliche Beratung: Bei einer Immobilienfinanzierung ist die persönliche Beratung für drei Viertel der Befragten (78 Prozent) von hoher Bedeutung. Die große Mehrheit der Deutschen (88 Prozent) würde ihre Immobilienfinanzierung lieber bei einem persönlichen Berater abschließen als im Internet (8 Prozent). „Die Unsicherheit in Finanzierungsfragen geht einher mit dem Wunsch nach persönlicher Beratung“, so Decker. „Mit einer vernünftigen Eigenkapitalbasis und einer verantwortungsvollen Absicherung von Risiken kann eine solide Finanzierung geplant werden.“

Wohn-Riester setzt sich durch 75 Prozent der Sparer kombinieren Sicherheit mit Rendite und nutzen einen Bausparvertrag. Renditestärkere Investments mit vergleichsweise höherem Risiko wie Kapital-Lebensversicherungen, Fonds- oder Aktiensparpläne sind bei der Immobilienfinanzierung weniger gefragt. Zudem nutzt bereits heute knapp ein Viertel der Deutschen (23 Prozent) die im Sommer 2008 eingeführten Wohn-Riester-Produkte. Mit dem so genannten Wohn-Riester kann die staatliche Riester-Förderung auch für den Erwerb einer selbst genutzten und in Deutschland liegenden Wohnimmobilie eingesetzt werden. Für die repräsentative Erhebung hat die Deutsche Bank über 1.000 Personen über 18 Jahre elektronisch befragt.

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