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Montag, 21 Mai 2012

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"Netzwerk der Kompetenz"

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Dieter Seehofer, Gunter Schweiger und Norbert Forster beim Unterschreiben des Kooperationsvertrages.

 

 

Vertreter der regionalen Wirtschaft haben am Montag den Kooperationsvertrag zum Gründerpreis Ingolstadt, einen Wettbewerb für Existenzgründer, unterschrieben.

Nachdem nach einer 10-jährigen Laufzeit der Businessplanwettbewerb der Region 10 (bpw10) ausgelaufen ist, gibt es nun einen neuen Wettbewerb, der sich an Existenzgründer richtet: Den Gründerpreis Ingolstadt. "Pioniergeist und Gründertum spielen gerade in einer Boomtown wie Ingolstadt eine wichtige Rolle," erklärt Dieter Seehofer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ingolstadt. "Um Gründer auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, das Gründertum zu fördern und die positive Entwicklung unserer Stadt zu unterstützen, haben sich fünf Partner gefunden und zusammengetan." Neben der Sparkasse Ingolstadt sind dies das Existenzgründerzentrum Ingolstadt (EGZ), die IFG, die FH Ingolstadt sowie der Donaukurier. "Wir haben hier ein Netzwerk der Kompetenz geschaffen," so Seehofer.

Die Kooperation, die am Montag durch Vertreter der genannten Einrichtungen unterschrieben wurde, ist zunächst auf fünf Jahre ausgerichtet: "Wir haben aber nicht die Absicht, es dann zu beenden," fügt Seehofer hinzu. Die Kooperationspartner stellen neben Preisgeldern (genaue Höhe noch nicht bekannt) auch Personal und Sachmittel zur Verfügung. Neben dem klassischen Bewerbungsverfahren für Gründer wird es erstmals dieses Jahr auch einen Preis in der Kategorie "Aufsteiger" geben.

Der Gründerpreis richtet sich an Wissenschaftler, Ingenieure, Betriebs- und Volkswirte, Studierende aus den regionalen Hochschulen und den regionalen wissenschaftlichen Einrichtungen, Manager und Mitarbeiter aus regionalen Technologie-, Dienstleistungs-, Mittelstands- und Handwerksbetrieben sowie an nationale und internationale Entrepreneure, die in der Region gründen wollen. Die Teilnahme erfolgt ab sofort (und bis Ende des Jahres) per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Dort kann man die Businesspläne einreichen.

Die eingereichten Businesspläne werden anschließend von den Professoren Wittmann und Jünger von der FH Ingolstadt sowie von Norbert Forster vom EGZ bearbeitet und der Jury zur Verfügung gestellt, die Anfang nächsten Jahres die Finalisten kürt. Diese können anschließend ihr Konzept der Jury persönlich vorstellen. Der Sieger wird Ende April feststehen.

Gunter Schweiger von der FH Ingolstadt: "Ich denke, es ist die richtige Entscheidung, den bpw mit dem Gründerpreis in gewisser Weise fortzusetzen. Wir haben in den zehn Jahren des bpw viel gelernt und zusammengebracht. Jetzt bringen wir das auf eine neue Stufe." (tm)

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