„Wann könnte ich mit einem Praktikum bei Ihnen anfangen?“ Das war nur eine von vielen Fragen, die am Mittwoch in der Halle A der Hochschule Ingolstadt ertönte. Studenten und Absolventen „wuselten“ durch die Gänge und taten das, was sie an diesem Tag ausdrücklich sollten: Kontakte knüpfen! Denn genau dazu ist sie da – die CONTACT 2011. Direkter kann der „Draht“ vom Studenten zu seinem möglichen künftigen Arbeitgeber nicht sein: über 80 Unternehmen stellten sich und ihre Arbeitsfelder im Rahmen dieser Job-Messe vor. „Wir konnten gar nicht allen Firmen zusagen, die sich bei uns beworben haben,“ erklärte Sabine Stallmann, Pressesprecherin von Bayern Innovativ (Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH), die für die Organisation der CONTACT mitverantwortlich ist. Diese unkomplizierte Art des Recruitings, wie sie bei der CONTACT möglich ist, wissen eben auch die Firmen zu schätzen. Deswegen legten die sich bei dieser Veranstaltung mächtig ins Zeug – mit Infos, reichlich Giveaways und manch spektakulärem Gewinnspiel. Weltunternehmen wie Audi, BMW, Adidas, Media-Saturn, Continental, Peguform oder EADS hatten ihre Vertreter geschickt, um den jungen Männern und Frauen über Karrieremöglichkeiten Auskunft zu geben. „Wir versuchen hier junge Leute für Praktika oder Bachelorarbeiten zu gewinnen und schauen uns natürlich auch nach Absolventen um, die nach ihrem Studium bei uns einsteigen könnten,“ erklärte Tobias Ortner, Geschäftsführer von Workperformance. Sein Unternehmen hatte zusammen mit der Firma BFFT einen – heiß begehrten - Stand bei der CONTACT 2011. „Wir sind hier auch deshalb vertreten, um beide Unternehmen bei den Studenten bekannt zu machen.“ Wenn sich dabei auch noch tüchtige Nachwuchskräfte finden lassen, kann man wohl von einer klassischen Win-Win Situation sprechen.
Es ist die Nähe, die die CONTACT so erfolgreich macht. Hier ist kein Sekretariat und keine Bewerbungsanfrage dazwischen geschaltet – es kann gleich drauf los gefragt werden. Von beiden Seiten: die Firma nimmt einen möglichen Mitarbeiter unter die Lupe – der Student seinen möglichen Arbeitgeber. „Direkter geht’s nicht,“ meinte auch CONTACT-Organisator Prof. Dr. Robert F. Pelzel von der Hochschule Ingolstadt. Durch die große Branchenvielfalt werden außerdem die unterschiedlichsten Interessen berücksichtigt – von der Raumfahrttechnik über den Bereich IT/Telekommunikation bis zum Einzelhandel. Den intensiven Gesprächen nach zu urteilen, haben jedenfalls zahlreiche junge Menschen die Gelegenheit beim Schopf gepackt, die Weichen für ihre berufliche Zukunft selbst zu stellen.










