Hochschule Ingolstadt wird familienfreundlicher
Seit einem knappen Jahr trägt die Hochschule Ingolstadt die Auszeichnung „familiengerechte hochschule“, die ihr im Juni 2010 durch Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, verliehen wurde. Seitdem verfolgt die Hochschule mit Nachdruck das Ziel, Beschäftigte und Studierende bei der Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie passgenau zu unterstützen. „Im vergangenen Jahr konnten wir viele Ideen umsetzen, die uns als familienfreundliche Hochschule auszeichnen“, freut sich Präsident Prof. Gunter Schweiger. „Damit wird die Hochschule Ingolstadt für viele unsere Beschäftigten und Studierenden mit Familie noch attraktiver.“
Eine Reihe von Angeboten wurde seit der Verleihung der Auszeichnung an der Hochschule realisiert: So ist es Beschäftigten zum Beispiel seit kurzem möglich, einen Teil ihrer Arbeitsleistung von zu Hause aus zu erbringen. Dieses Angebot der Telearbeit erleichtert es besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Familie, ihren beruflichen und persönlichen Alltag reibungsloser zu organisieren.
Der Spagat von Beruf und Familie wird erst möglich, wenn die Kinder während der Arbeitszeit der Eltern gut betreut sind. Da besonders Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren knapp sind, bietet die Hochschule ab September sechs Krippenplätze für die Kinder von Beschäftigten und Studierenden an. Mit dieser Unterstützungsleistung verhilft die Hochschule Ingolstadt den studierenden und berufstätigen Eltern der Hochschule zu einer gesicherten Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder.
Neuen Professorinnen und Professoren der Hochschule, die mit ihrer Familie für ihre neue Aufgabe nach Ingolstadt umgezogen sind, stehen neben der Kinderbetreuungsfrage vor weiteren Herausforderungen. Oft ist bei einem Jobwechsel und dem damit verbundenen Umzug die ganze Familie betroffen. Damit auch der Partner in der neuen Umgebung schnellstmöglich eine neue Aufgabe findet, arbeitet die Hochschule mit dem Munich Dual Career Office der TU München zusammen. Durch Unterstützung und Beratung bei der Stellensuche für den Partner kann so die ganze Familie Fuß fassen in der neuen Stadt.
Die Auszeichnung „familiengerechte hochschule“ ist eine Initiative der Hertie Stiftung, die die Gestaltung familienfreundlicher Arbeits- und Studienbedingungen an Hochschulen fördert. Die Hochschule Ingolstadt sieht das Zertifikat als Auszeichnung und Ansporn, bestehende Angebote auszubauen und neue Ideen umzusetzen. „Diese Aktionen waren der erste Schritt, in den kommenden Jahren werden sicherlich noch weitere folgen“, so Schweiger weiter. Nach drei Jahren prüft die Hertie Stiftung erneut, ob die Hochschule das Zertifikat weiterhin tragen darf.










