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Montag, 21 Mai 2012

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IHK-Gremium verabschiedet dienstältestes Mitglied

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IHK_Verabschiedung_Deml

Fritz Peters (r.) verabschiedete seinen Stellvertreter Erich Deml

Projekt Job-Paten fördert Jugendliche beim Wechsel von der Schule in die Ausbildung

Bei der letzten Sitzung der laufenden Wahlperiode hat das IHK-Gremium seine scheidenden Mitglieder verabschiedet und sich über die Bayerische Ausbilderakademie sowie das Projekt Job-Paten informiert.
Der Gremiumsvorsitzende Fritz Peters verabschiedete seinen Stellvertreter Erich Deml, Geschäftsführer der Wolf Anlagentechnik Geisenfeld, aus dem Gremium. Deml war seit 1975 im IHK-Gremium tätig und wird sich in diesem Jahr nicht wieder zur Wahl stellen. Peters dankte Deml stellvertretend für zehn weitere scheidende Gremiumsmitglieder für den langjährigen Einsatz im Parlament der regionalen Wirtschaft.

Thomas Schneider, Projektleiter bei der IHK für München und Oberbayern, zog eine Zwischenbilanz der Arbeit der in Ingolstadt ansässigen Bayerischen Ausbilder-Akademie. Seit dem Frühjahr 2010 können sich Ausbilder aus Unternehmen von der Akademie in einem dreistufigen Verfahren zertifizieren lassen. Damit soll den Ausbildern eine Anerkennung und ein Anreiz für ständige Weiterbildung gegeben werden. Die Betriebe profitieren, weil ihre Ausbildungsverantwortlichen sich für die Zertifizierung intensiv mit Themen wie persönlicher Entwicklung, Mitarbeiterführung und Ausbildungsrecht vertraut machen. Damit wird die Qualität der Ausbildung im Betrieb langfristig gesichert. Bislang haben bereits 330 Ausbilder aus ganz Bayern das Zertifizierungsprogramm begonnen.

Mit dem Projekt „Job-Paten“ hilft die Freiwilligenagentur Ingolstadt Jugendlichen bei der Berufswahl und bei den ersten Schritten in die Ausbildung. Hedi Hackenberg von der Freiwilligenagentur berichtete von guten Ergebnissen der Arbeit an zwei Ingolstädter Schulen, die gemeinsam mit Führungskräften aus Wirtschaft und Verwaltung, die als Mentoren auftreten, durchgeführt wird. Ein Großteil der betreuten Schüler, die sich regelmäßig zu Einzelgesprächen mit ihren Mentoren treffen und   Ratschläge zu Berufswahl, Praktika, Bewerbungen und Verhalten am Arbeitsplatz bekommen, habe den Sprung in eine Ausbildung geschafft. Der Gremiumsvorsitzende Fritz Peters begrüßte die Initiative. „Wir haben einen wahnsinnigen Fachkräftemangel und müssen alle Schüler mobilisieren“, so Peters, der das Projekt auf die gesamte Region 10 ausweiten möchte. Außerdem sei es eine gesellschaftspolitische Pflicht, Schul- und Ausbildungsabbrüche zu verhindern.

Das Gastgeberunternehmen Rieter stellte in einer Präsentation seine Geschichte seit der Gründung im Jahr 1883 dar. Personalleiter Erwin Schneider berichtete von einer aktuell sehr guten Auftragslage. Das Unternehmen lebe stark vom Export, der für 98 Prozent der Umsätze stehe. Besonders Asien sei ein großer Markt für die in Ingolstadt gefertigten Rotorspinnmaschinen und andere Maschinen zur Garnverarbeitung.

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