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Montag, 21 Mai 2012

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Filiale der Technikerschule in Neuburg

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weigartobengert


Kulturreferent Gabriel Engert, ND-Landrat Roland Weigert, Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann

„Ein Meilenstein in der regionalen Kooperation“

Seit Jahren erfreut sich die Städtische Technikerschule wachsender Schülerzahlen. Eine Erweiterung sei aber, so Oberbürgermeister Alfred Lehmann, wegen der innerstädtischen Lage nicht möglich. Nun hat der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Interesse an einer Außenstelle der Technikerschule signalisiert. Für eine Hochtechnologieregion wäre eine derartige Einrichtung überaus wichtig, so Landrat Roland Weigert. Darüber hinaus sei dies ein „Meilenstein in der regionalen Kooperation“. Das Schulreferat wird nun damit beauftragt, mit dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen eine Außenstelle der Technikerschule in der Berufsschule Neuburg-Bittenbrunn einzurichten.

Bereits seit Mitte 2009 gibt es Überlegungen zu einer Kooperation mit den Nachbarlandkreisen bei der Bereitstellung zusätzlicher Schulräume für die Technikerschule. Im Endausbau soll sich diese Filialschule mit dem kompletten Angebot der Ingolstädter Schule organisieren.
Die Städtische Technikerschule ist seit dem Schuljahr 1996/97 in Räumen der Staatlichen Berufsschule I an der Adolf-Kolping-Straße 11 untergebracht. Mit Fertigstellung des Sozialen Rathauses konnte auch die seither noch notwendige Teilauslagerung in die Hohe Schule aufgegeben werden. Die Technikerschule erhielt hier zusätzliche Unterrichtsräume im Erdgeschoss und im Souterrain.
Nach einem Tiefpunkt im Schuljahr 1996/97 mit nur noch 246 Schülern in elf Klassen hat die Technikerschule einen kontinuierlichen Aufschwung genommen. Der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt entsprechend wurden – neben den bereits bestehenden Ausbildungsrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik – zum Schuljahr 2001/02 der Ausbildungszweig Infomatiktechnik und zum Schuljahr 2009/10 der Zweig Mechatroniktechnik neu eröffnet.
Eine Änderung der Fachschulordnung ermöglicht den Technikerschulen seit dem Schuljahr 2008/09 die sogenannte Modularisierung, d.h. eine Profilbildung, über die in der fachpraktischen Ausbildung auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Wirtschaftsraumes abgestellt werden kann.

Mit der aufgezeigten erfreulichen Entwicklung der Schule sind allerdings massive räumliche Einschränkungen verbunden, insbesondere auch deshalb, weil die Klassenbildung an der Berufsschule I in den letzten Schuljahren ebenfalls neue Höchstwerte erreicht hat. Zum Schuljahr 2009/10 war aus diesem Grunde die Aufstellung von vier Containerklassen im Pausenhof des Zeughauses unumgänglich; die Technikerschule belegt drei dieser Räume. Derzeit besuchen 550 Schüler die Technikerschule, davon kommen 72 Prozent aus den Landkreisen.

In der umfangreichen Warteliste für einen Ausbildungsplatz an der Technikerschule – zuvorderst sind rund 250 Anmeldungen für die Ausbildungsrichtung Maschinenbau anzuführen – spiegelt sich auch die äußerst positive wirtschaftliche Entwicklung in der Region und die hohe Nachfrage nach (höher)qualifizierten Fachkräften wieder.

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