Einkaufsabende fördern lokale Ökonomie
Bayerns Stadtmanager fordern mehr Einkaufsnächte Unbürokratische Durchführung von 4 Einkaufsabenden im Jahr – Die Verlagerung der
Genehmigungskompetenz auf die Regierungsbezirke wird begrüßt
In einer Vielzahl von Kommunen haben bereits Shopping-Nächte und Einkaufsabende
stattgefunden. Immer mit großem und nachhaltigem Erfolg für die lokale Ökonomie.
Die Geschäftsführer und Beauftragten der bayerischen Stadtmarketingorganisationen haben
unter ihren Mitgliedern eine Umfrage durchgeführt, die das bayernweite Interesse an der
Durchführung von Einkaufsabenden unterstützt. Dabei zu betonen, dass von der überwiegenden
Mehrheit der bayerischen Citymanagerinnen und Citymanagern keine grundsätzliche
Veränderung des Ladenschlussgesetzes gefordert wird.
Ausgangslage
Über 90% aller Mitglieder des Aktionskreises haben bereits mindestens einen Einkaufsabend mit
verlängerten Ladenöffnungszeiten durchgeführt? Etwa ein Drittel bereits zweimal, ein Viertel
mehr als zweimal. 90% der Mitglieder werden auf jeden Fall einen weiteren Einkaufsabend
durchführen.
Bewertung
Alle Stadtmarketingorganisationen werten den Einkaufsabend als Erfolg für die Innenstadt und
den Einzelhandel. Einkaufsabende führen zu zusätzlichen Umsätzen im innerstädtischen
Einzelhandel. Sie verbessern das Image der Innenstadt. Sie erreichen Kunden aus einem größeren
Einzugsgebiet. An Einkaufsabenden ist das Einkaufen oft entspannter. Der Einkauf wird zum
Erlebniseinkauf.
Ausblick und Forderungen
Bislang ist je Stadt und Jahr nur ein Einkaufsabend möglich. Wenn mehr Einkaufsabende möglich
wären, würde die absolute Mehrheit der Mitglieder bis zu 4 Abende pro Jahr veranstalten wollen.
Hierbei ist es wichtig, dass die räumliche Begrenzung auf den Kernbereich einer Stadt/Gemeinde
bzw. Stadtteile eingehalten wird, um ein Ausnutzen der Regelung durch Möbelmärkte in der
Peripherie zu verhindern.
Grundsätzlich gilt, auch für die Durchführung von verkaufsoffenen Sonntagen, dass bei der
Genehmigung von Einkaufabenden die Anlassbindung entfallen soll. Auch eine Bindung an eine
kulturelle Veranstaltung ist nicht sinnvoll.
Eine generelle Änderung der Ladenschlussregelungen in Bayern ist nicht notwendig.
Was die Änderung in der Genehmigungskompetenz angeht, kommt die Landesregierung der
Forderung der bayerischen Citymanager nach. Seit dem 1.1.2011 ist nicht mehr das Arbeits- und
Sozialministerium, sondern sind die Regierungsbezirke befugt, über die Durchführung von
Einkaufsnächten zu entscheiden.
Aktionskreis City- und Stadtmarketing Bayern e.V.
City- und Stadtmarketingorganisationen brauchen eine Plattform auf Landesebene. Seit 2005 hat der Aktionskreis Cityund
Stadtmarketing Bayern bundesweiten Vorbildcharakter und zählt mit knapp 40 Stadtmarketingorganisationen aus
allen Regionen zu dem größten aktiven Zusammenschluss der Branche auf Landesebene.
Ansprechpartner:
Christian Bitter, Geschäftsführer, mobil 0172 5226698,
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