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Montag, 21 Mai 2012

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Frostig aber robust

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Die Zahl der Arbeitslosen in der Region Ingolstadt hat saisonal bedingt zugenommen.

Der Arbeitsmarkt der Region kam auf dem Eis des langen und strengen Winters auch zu Beginn des neuen Jahres nicht ins Rutschen: „Wie erwartet, brachte der Januar einen deutlichen saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit, dennoch fiel dieser, verglichen mit dem Vorjahr und trotz des härteren Winters heuer, milder aus“, bilanziert Rolf Zöllner, Leiter der Agentur für Arbeit Ingolstadt, die Entwicklung zu Jahresbeginn. Grund dafür: Die Robustheit des Arbeitsmarktes der Region „IngolstadtLandPlus“ und die aktive Beschäftigungssicherung für „Außenberufe“ durch die Agentur für Arbeit mittels des Instrumentes Saison-Kurzarbeitergeld. Beantragten im vergangenen Jahr 218 Betriebe für 2.674 Beschäftigte diese Leistung, so sind es aktuell bereits 251 Firmen für knapp 3.000 Arbeitnehmer des Bau- und Baunebengewerbes, die dadurch die witterungsbedingte Arbeitslosigkeit vermeiden.

Zum Ende des Berichtsmonats Januar waren insgesamt 7.931 Menschen im Agenturbezirk arbeitslos gemeldet, 1.583 oder knapp 17 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,2 Prozent (Vorjahr: 3,8 Prozent). Im bundesweiten Vergleich weist die Region damit - wie gehabt - hinter Freising den zweitbesten Wert in Deutschland aus.

„Dass unser Arbeitsmarkt positiv ins Jahr 2011 startet, zeigt sich unter anderem auch in einem deutlich höheren Stellenzugang - plus 40,2 Prozent im Vorjahresvergleich - und einem umfangreicheren Bestand an offenen Stellen bei der Agentur“, erklärt Rolf Zöllner. Er sieht darin gute Voraussetzungen, „dass endlich auch das Arbeitskraftpotential von Frauen und der älteren, schwerbehinderten und langzeitarbeitslosen Menschen in Beschäftigung umgesetzt wird.“

Der Arbeitsmarkt in den Geschäftsstellen:

Im Bereich der Hauptagentur Ingolstadt ist die Arbeitslosigkeit von Dezember auf Januar um 645 auf 4.305 Personen gestiegen. Das waren 831 Arbeitnehmer weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Berichtsmonat 3,7 Prozent (Vormonat: 3,1 Prozent, Vorjahr: 4,5 Prozent). 1.682 Menschen meldeten sich im Januar neu oder erneut arbeitslos, 185 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 1.027 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 70 weniger als im Vorjahresvergleich.

Im Geschäftsstellenbezirk Eichstätt stieg die Arbeitslosenzahl im Januar um 217 Personen auf 915 an. Gegenüber Januar 2010 bedeutet dies einen Rückgang um 256 oder 21,9 Prozent. Damit ergibt sich eine aktuelle Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent (Vormonat: 1,6 Prozent, Januar 2010: 2,7 Prozent). Im Berichtsmonat meldeten sich 451 Menschen neu oder erneut arbeitslos, 67 weniger als vor Jahresfrist. Gleichzeitig beendeten 249 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 33 weniger als vor 12 Monaten.

Im Bezirk der Geschäftsstelle Neuburg-Schrobenhausen ist für den Monat Januar 2011 ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich um 366 Personen auf nunmehr 1.393. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies jedoch eine Abnahme um 250 oder 15,2 Prozent.

Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,0 Prozent (Vormonat: 2,2 Prozent, Vorjahresmonat: 3,6 Prozent). Im Januar meldeten sich 673 Menschen neu oder erneut arbeitslos, 116 weniger als vor einem Jahr. Im gleichen Zeitraum beendeten 314 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 46 weniger als vor Jahresfrist.

Auch im Agenturbezirk Pfaffenhofen nahm die Arbeitslosigkeit zu. 1.318 Personen und damit 341 mehr als im Vormonat waren im Januar 2011 arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt dies einen Rückgang um 246 arbeitslose Menschen; dies entspricht einem Minus von 15,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug zum Stichtag 3,0 Prozent (Vormonat: 2,2 Prozent, Vorjahr: 3,6 Prozent). Im Berichtszeitraum meldeten sich 701 Personen neu oder erneut arbeitslos, 109 weniger als vor einem Jahr. Dem gegenüber beendeten 361 Menschen, 32 weniger als vor Jahresfrist, ihre Arbeitslosigkeit.

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