Die Ingolstädter Arbeitsagentur geht neue Wege um Auszubildende und Betriebe zusammenzubringen: Am 20. Januar findet das erste Azubi-Speed-Dating statt. Und so funktioniert´s:
Speeddating kennt man seit einigen Jahren aus dem Partnerschaftsbereich. Männliche und weibliche Singles treffen sich um in kurzer Zeit möglichst viele potentielle Partner kennenzulernen. Genau dieses Konzept macht sich jetzt auch die Ingolstädter Arbeitsagentur zunutze. Statt Singles nehmen Betriebe und Azubis Platz und "beschnuppern" sich im Rotationszyklus. Das erste Azubi-Speed-Dating steigt am 20. Januar.
Pressesprecher Peter Kundinger erklärt: "Das ist auch für uns eine ganz spannende Sache." Ursprünglich wollte die Agentur für Arbeit, die das Projekt im Rahmen der PlayOffensive Ausbildung testet, schon im vergangenen Jahr ein solches Speed-Dating anbieten. Allerdings haben damals die Betriebe noch gezögert. Nun aber sind 13 Unternehmen überzeugt und treten 40 Schülerinnen und Schülern gegenüber. Allerdings sind die Plätze bereits voll, die Veranstaltung am 20. Januar ist nicht öffentlich. "Das würde sonst nicht funktionieren," sagt Kundinger.
Alle acht Minuten treten die Schüler einem neuen Betrieb gegenüber. Dabei gehe es für den Arbeitgeber allerdings nicht gleich darum, zu sagen, ob der Schüler ein geeigneter Azubi wäre, sagt Kundinger: "Vielmehr soll das Speed-Dating das Eis brechen für weiterführende (Bewerbungs-)Gespräche." So profitieren beide Seiten: Die Arbeitgeber, die viele potentielle Azubis kennenlernen und die Schüler, die bei den verschiedenen Betrieben schon einmal einen Kontakt herstellen und "anklopfen" können. (tm)










