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Montag, 21 Mai 2012

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Eichstätt kooperiert mit Ingolstadt

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ARGE


Die Betreuung der Langzeitarbeitslosen durch ein Jobcenter Eichstätt ist gesichert - Kooperation mit Agentur für Arbeit Ingolstadt

Landrat Anton Knapp und und Rolf Zöllner von der Agentur für Arbeit Ingolstadt bei der Unterzeichnung der Gründungsvereinbarung für das Jobcenter Eichstätt. Im Hintergrund (v. li.) der stellv. Geschäftsführer des Jobcenters Gerhard Huber, die Mitglieder der Trägerversammlung Siegfried Fries, Diana Gehrhardt (beide Landkreis Eichstätt), Klaus Hambsch, Astrid Kutz (beide Arbeitsagentur) und der Geschäftsführer des Jobcenters Eichstätt Jürgen Croce. (Foto: Preis)

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Gründung und Ausgestaltung einer gemeinsamen Einrichtung durch Landrat Anton Knapp und den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ingolstadt, Rolf Zöllner kann das Jobcenter Eichstätt ab dem 1. Januar 2011 seine Arbeit aufnehmen. Das Jobcenter Eichstätt löst die ARGE zum Vollzug des SGB II ab und wird im Landkreis Eichstätt die Betreuung der Langzeitarbeitslosen weiterführen. Der Kreistag hatte in seiner Sitzung vom 3. Dezember einstimmig entschieden, die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bei der Umsetzung der Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arbeitslosengeld II) auf der Grundlage der neuen gesetzlichen Regelungen in Form einer gemeinsamen Einrichtung fortzusetzen. Neue gesetzliche Regelungen waren notwendig geworden, da das Bundesverfassungsgericht die bisherige Mischverwaltung aus Kommunen und Bundesagentur als verfassungswidrig angesehen hatte. Nach einer Grundgesetzänderung im Juli diesen Jahres wurde die weitere Zusammenarbeit dieser Träger nun gesetzlich verankert.

Unter Leitung des Geschäftsführers Jürgen Croce hat das Jobcenter Eichstätt die Aufgabe, die momentan rund 1.000 erwerbsfähigen Langzeitarbeitslosen allumfassend zu unterstützen, damit auch sie von der derzeit günstigen Arbeitsmarktsituation profitieren und wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Dies ist Voraussetzung, um sicher zu stellen, dass sie und die etwa 500 nichterwerbsfähigen Familienmitglieder ihren Lebensunterhalt künftig weitgehend selbständig und eigenverantwortlich bestreiten können. Soweit die Hilfebedürftigkeit nicht beendet werden kann, muss das Jobcenter die Arbeitslosen und ihre Familien auch weiterhin finanziell unterstützen. Das 25-köpfige Team von Jürgen Croce besteht sowohl aus Mitarbeitern des Landkreises als auch der Bundesagentur.

Nicht zuletzt auch durch die intensive und fruchtbare Zusammenarbeit der Mitarbeiter beider Träger konnte die Zahl der hilfebedürftigen Familien im Landkreis seit Bestehen der Kooperation im Jahr 2005 von damals rund 1.300 auf heute gut 700 Familien fast halbiert werden. Die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte wurde jetzt beidseitig besiegelt.

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